Chronik

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Ein kleiner Rückblick (vom damaligen 1. Vorsitzenden Werner Manske) ...

 

25 Jahre Kaninchenzuchtverein W 241 “Oberes Lahntal” e.V.

 

Genau am 27. Februar 1982 - also bereits im vorigen Jahrhundert - fand die Gründungsversammlung unseres Vereins statt. Das ist schon eine beachtliche Zeit. Es gab viele schöne Momente und Ereignisse, an die man sich gerne zurück erinnert.

Natürlich war und ist nicht immer alles “eitel Sonnenschein”, aber im Grunde genommen, sind eigentlich doch alle ganz nett und wenn es darauf ankommt, kann man sich auf alle verlassen.

Noch mal zurück zum 27. Februar 1982:

17 Mitglieder konnte der neue Verein (unser Verein) an diesem denkwürdigen Tag der Gründungsversammlung verzeichnen. Treffpunkt war die Gaststätte “Zur Alten Post” in Feudingen, wir kennen sie eigentlich nur unter “Seppel”.

Nicht mehr alle Gründungsmitglieder sind noch dabei - Schade, aber auch in Vereinen sind immer wieder Veränderungen zu verzeichnen.

Ganz interessant ist sicherlich für den ein oder anderen die Zusammensetzung des ersten Vorstandes:

  • 1. Vorsitzender: Werner Manske (Zeit, dass mal frisches Blut reinkommt!)
  • 2. Vorsitzender: Hartmut Weichert
  • 1. Schriftführer: Regina Dickel, jetzt. Watzek
  • 2. Schriftführer: Wolfgang Roth
  • 1. Kassierer: Wolfgang Hanke
  • 2. Kassierer: Karl-Heinz Hobrath
  • 1. Kassenprüfer: Karl Rack
  • 2. Kassenprüfer: Martin Weichert
  • Zuchtwerbewart: Günter Dickel

 

Komisch ein Tätowierer stand gar nicht auf der Liste - das macht Wolfgang aber schon immer!

Die Vereinslokale wechselten regelmäßig: Von der Gaststätte “Zur Alten Post” zum Hotel Dörr, dann zur Gaststätte “Zum Lahntal”, später war dann Treffpunkt in Laaspherhütte (jetzt: Tanzdiele Laaspherhütte), dann ging es wieder nach Feudingen und zuletzt fanden wir “Zuflucht” in Bermershausen.

 

Die monatlichen Versammlungen waren nicht immer gut besucht, so dass wir uns zeitweilig auch bei den aktiven Mitgliedern des Vereines getroffen haben.

 

Seit das Vereinsheim steht, haben wir aber hier einen Stamm-Treffpunkt - nur bei den Jahreshauptversammlungen lassen wir uns gerne bei Autschbachs in Bermershausen verwöhnen.

 

Seit Gründung des Vereins finden die Versammlungen am letzten Samstag im Monat statt. Bei den ersten Versammlungen wurde auch noch mehr “Theorie” gepaukt, leider ist das eingeschlafen - vielleicht sollten wir in Zukunft in den Versammlungen auch wieder für diese (mehr) Zeit einplanen, so dass auch “Neue” und vielleicht auch ein paar “alte Hasen” etwas mehr Input mit nach Hause nehmen.

 

Zurück zum Gründungsjahr:

Bereits 4 Monate nach der Gründungsversammlung fand schon die erste Veranstaltung statt: ein Kartoffelbratfest am 31.06.1982 auf dem Spielplatz in Banfe. Schön war´s auf der Indel: Die Schutzhütte wurde zur Theke umgebaut und es gab neben Kartoffeln natürlich auch Würstchen.

 

Im Januar 1983 richtet der Verein die erste Ausstellung aus: die 4. Wittgensteiner Rammlerschau in der Kyffhäuser Halle in Banfe. 150 Tiere wurden ausgestellt und 50 (!) Pokale verteilt. Der damalige Bürgermeister von Laasphe, Richard Stenger, war Schirmherr. Bis Samstag Abend wurde gerichtet. Die Halle war damals im Aufbau, es war ein strenger Winter - eiskalt und leider noch keine Fenster in der Halle. Viele glaubten an einen Flop, wollten sich das Fiasko ansehen und waren dann doch überrascht, wie gut alles läuft.

 

Dann ging es Schlag auf Schlag: Es musste ja Geld in die Kasse kommen!

 

Im Sommer (25. und 26.06.83) wurde die erste Jungtierschau ausgerichtet, auch diese fand in Banfe - diesmal bei sommerlichen Temperaturen und mit 200 Tieren statt.

 

Im August 1983 wurden dann wieder auf dem Banfer Spielplatz Kartoffeln gebraten, ehe am 19. und 20.11.1983 erstmalig die Kreisschau in der Feudinger Volkshalle mit 416 Tieren ausgerichtet wurde.

 

So ging es dann munter weiter:

 

Im Sommer wurde in Banfe eine Jungtierschau und im Winter in Feudingen eine Vergleichsschau durchgeführt.

 

Später wurden dann nur noch Ausstellungen in Feudingen durchgeführt, bekannt und beliebt, auch über unsere Landesgrenzen hinaus, wurde die Oberlahntalschau.

 

Seit wir ein Vereinsheim eigen nennen können, finden auch in Rüppershausen Ausstellungen, i.d.R. Lokalschauen, statt.

 

Herausragend zu nennen ist hier sicherlich die Landesschau - die in bleibender Erinnerung erhalten sein wird, aber an den Kräften aller sehr gezehrt hat. Ich hoffe, dass sich alle davon erholt haben und auch die Kameradschaft nicht zu sehr gelitten hat.

 

Aber wir haben auch bei anderen Veranstaltungen mitgewirkt:

Besondere Freude hatten wir bei den Feudinger Achtkämpfen, insbesondere die letzte Disziplin, die da immer war: Welche Gruppe kann am schnellsten das Bier trinken?

 

Auch bei einigen Festzügen waren wir dabei, .z.B. in Hesselbach: da haben wir uns kutschieren lassen oder beim Feudinger und auch Rüppershäuser Jubiläumsschützenfest. Da hat uns Heinz mit dem Johnny gefahren.

 

Auch wenn das jetzt den Anschein hat, dass wir fußfaul sind - das stimmt nicht: Denn gewandert wurde auch immer mal wieder zwischen den Tagen oder am ersten Mai. Leider hat die Zahl der Mitläufer stark nachgelassen, so dass diese Tradition eingeschlafen ist.

 

Gefahren sind wir aber auch immer gerne zu Schauen, egal ob Bundes- oder Landesschauen - die Fahrten waren immer ein Erlebnis.

Gerade bei solchen Anlässen sieht man auch mal wieder Mitglieder und Freunde des Vereins, die man schon lange nicht gesehen hat.

 

Und wie bei allen anderen Vereinen, gilt auch bei uns:

Es machen immer die gleichen die Arbeit und hängen sich rein. Leute, die wissen, was zu tun ist, unaufgefordert anpacken,... bei Schauen, beim Vereinsheim, ... Ihr macht das wirklich toll! Ohne solche Mitglieder und Helfer wäre jeder Verein aufgeschmissen.

Eigentlich darf man jetzt nicht mehr von Mitgliedern und Helfern sprechen, alle sind mir doch mit ihren großen und kleinen Macken ans Herz gewachsen - es sind Freunde für´s Leben.

An dieser Stelle möchte ich ganz herzlich DANKE sagen an alle, die den Verein und auch mich in diesem Vierteljahrhundert unterstützt haben.

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